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  Vereinigung für das Ostfriesische Milchschaf  
  Fütterung im Jahreslauf  
   
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Milchschafe
Lämmer
 
Frühjahrsweide: März, April
 
Tierschutz-
verordnung:
Schw. Tierschutz-
verordnung 1981
 
Richtlinien:
b.vet.ch
Schafhaltung
Stallklimawerte
Witterungsschutz
FiBL Forschingsinstitut für biologischen Landbau
Biolandbau 2007
 
Stalleinrichtungen:
Stallag
www.stallag.ch
Agro Gerber AG:
www.agro-gerber.ch
 
Allgemeiner Bedarf:
Andermatt BiocontrolAG
www.biocontrol.ch
Haupter AG:
www.hauptner.ch
Heiniger AG:
www.heiniger.com
Haus und Hof AG:
www.hausundhofag.ch
Westfalia Versand:
www.westfalia.ch
 
Futtermittel für
Milchschafe:
Bio Futtermühlen und
Futtermittel:

Bio zertifiziertes Futter
Kroni: Mineralsalze
www.kroni.ch
Landi:
www.landi.ch
Alb.Lehmann, Biofutter
www.biomuehle.ch
Melior:
www.melior.ch
UFA:
www.ufa.ch
 
Publikationen:
ALP aktuell 2004
Fütterung von Milchziegen
Tierschutz.com
Verhalten von Schafen
 
Bücher:
Horst Weischet:
Milchschafe halten
Ursula Letschert:
Das Jahr mit Milchschafen
Gerold Rahmann:
Milchschafhaltung im ökologischen Landbau
 
 
erste Gräser
 
2 bis 3 Monate nach dem Ablammen ist die Milchleistung hoch, die Milchschafe haben aber ihre Reserven bereits aufgebraucht.

Deshalb müssen sie reichhaltig gefüttert werden, sonst bricht die Milchleistung ein.

 
Heu steht jederzeit zur freien Verfügung bereit.

Für eine gute Pansentätigkeit muss das Futter genügend Struktur haben. Nur so können die Schafe jederzeit ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

  tägliches Heu
 
Im Frühling ist das Weidegras sehr eiweissreich, leicht verdaulich und hat wenig Rohfasern.

Durch eine schrittweise Umstellung von der Winterfütterung auf die Frühlingsweide werden schlimme Durchfälle vermieden. Bevor die Schafe am Morgen auf die Weide dürfen, wird Heu gefüttert.

 
Fütterung:
  • allmählich mehr Gras
  • Heu und Emd zur freien Verfügung
  • 100-600g Kraftfutter, je nach Grundfutter
  • täglich Mineralsalz
  • frisches Wasser
 
Frühsommerweide:
 
Sommerweide   Die Milchschafe erhalten viel frisches, junges Gras.

Idealerweise können sie es Tag und Nacht selber suchen, sonst wird die Nachtportion in der Raufe verfüttert.

 
Fütterung:
  • fast ausschliesslich Gras
  • 100 - 200g Kraftfutter, bei genügend sehr guter Weide ev. kein Kraftfutter
  • etwas Heu
  • täglich Mineralsalz
  • täglich frisches Wasser
 
Sommer:
 
Gut gepflegte Weiden geben ein sehr reichhaltiges Milchschaf-futter.   Spätsommerweide
 
Durch geschicktes Weidemanagement wird erreicht, dass immer genügend Weidegras im richtigen Reifestadium zur Verfügung steht.

Auf diese Weise bleibt die Milchleistung auch den Sommer über noch relativ hoch. Ausserdem können nun die Milchschafe ihre Körperreserven allmählich wieder auffüllen.

 
Milchschafe müssen immer Zugang zu genügend sauberem Wasser haben.

Milchschafe können aus Brunnen, Kübeln oder automatischen Schwimmertränken getränkt werden.

  Schwimmertränke
 
Fütterung:
  • viel frisches Gras
  • 100 - 200g Kraftfutter, bei genügend sehr guter Weide ev. kein Kraftfutter
  • Heu
  • täglich Mineralsalz
  • frisches Wasser
 
Herbst:
 
Milchschafe im Winter   Im Herbst werden die Weiden sauber abgefressen. Reicht das Gras nicht mehr aus, wird Heu zugefüttert.

Bei nassem Wetter häufen sich die Klauenprobleme. Deshalb bleiben dann die Schafe nachts besser im Stall und weiden nur noch ein paar Stunden pro Tag.

 
Fütterung:
  • restliches Gras
  • gutes Heu
  • täglich Mineralsalz
  • frisches Wasser
 
Zwei Monate vor dem Ablammtermin werden die Schafe galt gestellt, das heisst, man hört von einem Tag auf den andern auf, sie zu melken.

Die Euter füllen sich, dadurch wird die Milchproduktion gedrosselt. Gleichzeitig erhalten die Tiere weniger gehaltvolles Futter.

Die Milchschafe erhalten nun zum restlichen Gras gutes Heu zur freien Verfügung. Sie müssen bis zur Geburt ihre Körperreserven auffüllen können.

 
Winter:
 
Winterweide Milchschafe sind auch im Winter gerne draussen.

Sie dürfen sich jedoch nur auf einer kleinen Fläche aufhalten, damit die restlichen Weiden nicht mit Wurmlarven verseucht werden.

 
Die Milchschafe sind hoch trächtig, der Nährstoffbedarf der wachsenden Föten steigt allmählich. Zugleich hat der Pansen immer weniger Platz.

Die Futterrationen müssen 4 Wochen vor der Geburt leichter verdaulich werden, das heisst: Heu wird allmählich durch Emd ersetzt und es wird Kraftfutter in langsam steigenden Mengen gereicht.

 
Es darf nicht sein, dass Milchschafe ihre Raufe leer fressen müssen.

Sie fressen sonst zu wenig und sind schlecht erhährt.

  Heuraufe
 
Fütterung:
  • Gutes Heu
  • letztes Gras
  • ev. Grassilage
  • allmählich 100-300g Kraffutter
  • etwas Äpfel oder Rüben
  • wenig Mineralsalz
  • frisches Wasser
 
  Geburt und Laktationsbeginn: (Dezember,) Januar, Februar, März  
 
Nach der Geburt werden die benötigten Futterrationen täglich grösser.

Jedes Milchschaf braucht einen Futterplatz, damit alle gleichzeitig fressen können. Gut ist es, wenn 2 Futterplätze mehr als Schafe vorhanden sind, damit alle schnell zum Futter kommen.

  Futtertisch
 
Nach der Geburt setzt die Milchproduktion ein und der Nährstoffbedarf steigt stark an.

Das Futter muss jetzt leicht verdaulich und reichhaltig sein. Auch bei guter Fütterung müssen die Schafe die erste Zeit nach der Geburt von ihren Fettreserven zehren und sie nehmen täglich ab.

Ist die Eiweiss- und Energieversorgung mangelhaft, magern die Schafe zu stark ab und die Milchleistung bricht wenige Wochen nach der Geburt ein.

 
Melkstand

  Sauglämmer
Die Schafe werden nun gemolken oder sie säugen ihre Lämmer.
 
Fütterung:
  • viel gutes Emd
  • ev. Grassilage
  • 400g - 700g Kraftfutter (Milchviehfutter, Getreideflocken, Mais- oder Graswürfel, Maissilage, Rübenschnitzel) in mindestes 2 Portionen
  • Heu zur freien Verfügung
  • Äpfel oder Rüben
  • täglich Mineralsalz
  • frisches Wasser
 
 
 
   
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